12.01.2012

Anschaulicher Unterricht

von Jürgen K.L.

Die Schüler langweilen sich und arbeiten nicht mit? Der Lehrer versucht erfolglos, Ruhe in die Klasse oder den Kurs zu bringen? - Das muss nicht sein. Fader Unterricht wie vor 100 Jahren gehört längst der Vergangenheit an. Die heutigen Lehrpläne erlauben, den Unterricht an die Schüler anzupassen und auch für diese lohnenswert zu machen: Viele anschauliche Materialien und Methoden lassen den Unterricht interessanter werden. Schule Anstatt stur Daten und Fakten zu nennen, kann der Lehrer auch spannende Grafiken am Overhead-Projektor zeigen, an die Tafel bringen oder die Schüler dazu anregen, selbst andere Darstellungsformen für die genannten Zahlen und Daten zu entwerfen. Auch komplizierte Thematiken aus der Politik oder Wirtschaft können Zahlenbilder gut verständlich ausdrücken. Schüler sind nun nicht nur gefordert, weil sie das Gezeigte entschlüsseln und interpretieren sollen. Ihre Neugier wächst, wenn sie anschauliche Grafiken sehen, die zum Nachdenken und -forschen anregen. Die Bilder vereinfachen zum Beispiel die Zusammensetzung einer Regierung oder den demographischen Wandel in einem Land und bringen den Schülern die Themen näher. Unter besonders großen Geldbeträgen kann man sich oft nichts vorstellen oder kann sie nicht mit anderen Beträgen in Verbindung bringen. Die Kompetenz von Zahlenbildern ist hier immens. Graphen, Tabellen, Diagramme und Videos helfen, den Unterricht abwechslungsreicher zu gestalten. Ob Zeitstrahl, Änderungstrate, Wählerstimmen, BAföG oder Rente: Die Mitarbeit der Schüler verbessert sich. Gleichzeitig behalten sich die Schüler sogar mehr Informationen, wenn sie eine bunte Grafik gesehen und mit ihr gearbeitet haben. Anstatt graue Arbeitsblätter aus ein und dem selben Buch, kann der Lehrer zahlenbilder zum ausdrucken verwenden.

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